Vereinsgründung und -geschichte

 

Die Faschingsgesellschaft 1970 Helmbrechts wurde am 5.2.1970 um 22.15 Uhr von 14 Gründungsmitgliedern, die der katholischen Pfarrgemeinde Helmbrechts angehörten, aus der Taufe gehoben. Im Einzelnen waren dies: Elisabeth Hilpert, Otti Gottschalk, Pfarrer Blaschke, Willi Hilpert, Manfred Frank, Xaver Stiegler, Ewald Schaffer, Hans Josef Hilpert, Marianne Weiser, Marlies Birchner, Wolfgang Wieser, Gunther Zechmeister, Bernd Lehnhardt und Hans Birchner.

In dieser konstituierenden Sitzung wurden als Vorstände gewählt: Willi Hilpert, Hans Birchner und Wolfgang Wieser (Dreigestirn); als Vertreter der Jugend wurde Ewald Schaffer gewählt. Ziel war auch in Helmbrechts den Fasching der Bevölkerung näher zu bringen und das gesellschaftliche Leben zu bereichern.

Dem „Lunaball“ am 16.1.1970 im Schützenhaus folgte die Inthronisierung des 1. Prinzenpaares Waltraud I. (Danzinger) und Ewald I. (Schaffer), der 1. Prinzenball in der Vereinsturnhalle und die Prunksitzung mit den VfB-Sängern, Büttenrednern und den „Aust`n Brothers“.

Im Jahr 1974 zeigte die Prinzengarde erstmals ihren Garde und Schautanz, einstudiert von Sophie Drescher.

1975 begeisterte das Männerballett, und bei dem 1. Rathaussturm setzten die Narren der FH Bürgermeister Walter Keimel und seine Stadträte ab.

Als Domizil diente zunächst das Hotel „Traube“, aber auch die Vereinsturnhalle, die Kirchberggaststätte und das Gasthaus Fleischmann waren Treffpunkte. Im August 1987 konnte das angemietete, in vielen freiwilligen Arbeitsstunden zu einem echten Kleinod umgestaltete Vereinsheim Ottostraße 14 im Rahmen eines Straßenfestes eingeweiht werden.

Anlässlich des 15-jährigen Bestehens erfolgte die Erhebung der Prinzengarde zur Stadtgarde Helmbrechts – ein Beweis, dass auch der Stadtrat die Verdienste des Vereins als besonderer Werbeträger zu würdigen wusste. Im Garde und Schautanz, sowie bei den Vorführungen des Männerballettes, der Tanzmariechen und Tanzpaare erwies sich die FGH bei zahlreichen auswärtigen Turnieren als sehr erfolgreich.

Die Soul-City-Dancers, die sich – aus dem TSV 1861 Hof stammend – 1987 der Gesellschaft angeschlossen hatten, erreichten 1991 den Titel des Deutschen Meisters im Schautanz. 1992 erreichten sie den Deutschen Vizemeistertitel und den Titel des Vize-Europameisters.

Diese beiden Erfolge konnten im Jahre 1994 erneut wiederholt werden.

Im Jahre 1981, nach 11 Jahren unermüdlicher Arbeit legte Willi Hilpert sein Amt in jüngere Hände. Sein Nachfolger wurde Manfred Geyer, der bereits in den Vorjahren die „rechte Hand“ des Präsidenten war. Als Dank für sein Wirken wurde Willi Hilpert im Jahr 1982 zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt. Das Wirken des neuen Präsidenten endete bereits im Jahr 1984 durch dessen Tod. Seine Nachfolge trat Dieter Spitzbart an, der bereits als 1. Vorstand des Vereines wirkte.

Da der sportliche Aspekt immer mehr in den Vordergrund rückte wurde im November 1988 ein Verein ins Leben gerufen, der als Sportverein die Belange der Garden besonders berücksichtigt und vertritt. Die Stadtgarde Helmbrechts e.V. gemeinnütziger Verein für Gardetanzsport wurde gegründet.

Eine Spaltung des Vereins war dadurch weder beabsichtigt noch durchgeführt worden; vielmehr ist durch diese Lösung eine steuerlich einwandfreie Trennung erfolgt. Nach außen war der Verein nach wie vor eine Einheit.

Im Jahre 1992 wurde anlässlich der Jahreshauptversammlung der Zusammenschluss der Faschingsgesellschaft 1970 Helmbrechts (gemeinnütziger Verein für Brauchtumspflege) und der Stadtgarde Helmbrechts e.V. (gemeinnütziger Verein für Gardetanzsport) beschlossen und anschließend vollzogen.

 

Ab diesem Zeitpunkt heißt der offizielle Vereinsname:

Faschingsgesellschaft 1970 und Stadtgarde Helmbrechts e.V.

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